Internationales Baucamp vom 30.7. - 12.8. 2017

Zusammen mit Freiwilligen des Internationalen Bauordens haben wir das Strohballengebäude verputzt und andere Bauprojekte realisiert

Im zweiten Jahr dieser Kooperation mit dem Internationalen Bauorden stand die Fertigstellung des Strohballenversuchsgebäudes im Vordergrund. Das Gebäude musste wetterfest gemacht werden, auch der Innenausbau wurde begonnen. Außerdem konnten kleinere Baustellen abgeschlossen werden, wie die Sanierung der Lehmwände in der Scheune und eine Überdachung für den Holzlagerplatz. Große Freude macht uns auch das neue Fenster im Esszimmer!

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Neben leckerer Verpflegung gab es auch diesmal Ausflüge zum See, Spiele und abendlichen Spaß!

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt zusammen mit dem Internationalen Bauorden durchführen konnten. Er bringt interessierte Freiwillige aus ganz Europa mit sozialen Projekten zusammen, die Hilfe bei Bauvorhaben brauchen. Mehr Informationen auf der Webseite des Bauordens.


Samstag 23. Juni - Erdfest

Die Erde und das Leben feiern

Rund um die Mittsommernacht steht die Natur in voller Blüte, die Tage sind lang und hell, und die Menschen treibt es nach draußen. Überall können dann »Erdfeste« stattfinden: Menschen kommen zusammen und feiern die Rätselhaftigkeit der Natur, von der wir Teil sind.

In der Akademie für Suffizienz laden wir am 23. Juni zum Erdfest. Wir nehmen den Termin zum Anlass, um ein Erd-Kontiki anzulegen und in Betrieb zu nehmen. Dazu begeben wir uns auf die Spuren alten Wissens über die Wahrung fruchtbarer Böden.


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Im Rahmen der »Erdfest«-Initiative werden vom 22. bis 24. Juni 2018 bundesweit und in weiteren Ländern zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, die die Verbindung von Mensch und Natur erkunden.
Eine Übersicht über die Veranstaltungen gibt es unter www.erdfest.org/de/initiativtraegerinnen


28. August – 1. September: Schreibklausur

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation

Wer kennt das nicht, die Arbeit soll fertig werden, der Text abgegeben, und irgendwie weiß man auch, was man sagen möchte - aber das Schreiben geht nicht voran. Wie so oft hilft es auch in diesem Fall, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu schließen. Zusätzlich unterstützend wirkt eine Tagesstruktur, in der das Schreiben feste Zeiten hat und es dazwischen belohnende Momente gibt. Wenn ich mich dann noch zwischendurch über Gedanken, Erkenntnisse und Probleme austauschen kann, ist die Mischung perfekt für eine produktive Schreibklausur.

Dazu laden wir ein, in einer offenen Woche von Montag bis Freitag. Die Aufenthaltsdauer kann frei gewählt werden, die Teilnahme erfolgt im üblichen beitragsökonomischen Rahmen der Akademie für Suffizienz (nachzulesen unter Idee). Besonders willkommen sind Arbeiten, die sich mit Wachstumskritik, Regionalwirtschaft, Suffizienz oder Transformation beschäftigen. Wir freuen uns auf engagierte MitschreiberInnen! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie VÖÖ statt.

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Arbeitsaufenthalt für KünstlerInnen

Die Akademie für Suffizienz in Reckenthin / Prignitz bietet gemeinsam mit Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien und Group Global 3000 Arbeitsaufenthalte in Nachhaltigkeit und Ökonomie für KünstlerInnen aller Disziplinen.

2017 haben drei Künstlerinnen am dem Programm teilgenommen. Eingeladen waren
Renate Schweizer, Eco-Design and Arts, aus Karlsruhe, renate-schweizer.net
Jiun-You Ou aus Taiwan / derzeit Ida-Oberstein, http://www.oujiunyou.com
Stephanie Hanna, vimeo.com/stephaniehanna

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Die KünstlerInnen arbeiten vom 15. Juni bis zum 6. Juli vor Ort an ihren Projekten zum Thema Nachhaltigkeit und Ökonomie.

Am Samstag, den 1. Juli von 14-20 Uhr lassen die drei temporären Reckenthiner Künstlerinnen sich in die Ateliers schauen und laden zu einem Austausch ein über ihre künstlerische Arbeit und über Verbindungen von Kunst, Wirtschaft und Ökologie. Sie teilen ihre Eindrücke vom Dorf und wie sich der Aufenthalt in der Akademie auf ihre Arbeit auswirkt.

Parallel zu den Offenen Ateliers zeigen wir eine Ausstellung zum Strohballenbau. Die Ausstellung dokumentiert den Bau nach der lasttragenden Bauweise. Sie informiert außerdem über die Entstehung und Verbreitung des Strohballenbaus. Gezeigt wird sie im Versuchsbau auf dem Akademie-Gelände.

Im Anschluss werden die Arbeiten in einer Gruppenausstellung im Projektraum Group Global 3000 in Berlin zusammen präsentiert, in Anwesenheit der KünstlerInnen. Die Ausstellung eröffnete am 7. Juli und war bis zum 21. Juli zu sehen.


Samstag, 15. September: Ansätze ökologischen Wirtschaftens erleben

Die Akademie für Suffizienz ist wieder Teil der Wandelwoche

Bei dem Besuch in der Akademie für Suffizienz tauschen wir uns aus über die Themen Ökologische Ökonomie, Suffizienz, ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech sowie Anbau und Verarbeitung von Nahrungsmitteln.

Zunächst gibt es eine Einführung in die Gedankenwelt der Ökologischen Ökonomie und der Wachstumskritik. Vor diesem theoretischen Hintergrund besichtigen wir die verschiedenen Praxisbereiche in der Akademie: Ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech, Anbau und Verarbeitung. Anschließend können BesucherInnen selber tätig werden und z.B. bei der Obstweinherstellung mitmachen oder Ernten verarbeiten. Einen Imbiss gibt es natürlich auch. Wer möchte, kann nach Absprache Übernachten.

Die Tour beginnt um 14 Uhr in der Akademie in Reckenthin. Die Anfahrt geht mit Regio-Bahn und dem Rad: RE6 ab Spandau (Abfahrtszeit: 11:22h) oder ab Hennigsdorf (Abfahrt: 11:52) bis Pritzwalk (Ankunft: 13:20h). Von da sind es ca. 40 Min. mit dem Rad zur Akademie. Wegbeschreibung unter www.akademie-suffizienz.de/kontakt. Wer mit dem Auto kommt, kann gerne freie Plätze angeben, dann koordinieren wir Mitfahrgelegeneheiten koordinieren. Wir freuen uns auf euren Besuch! Anmeldung bitte unter corinna.vosse/aett/posteo.de.

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Die Wandelwoche findet 2018 zum 4. Mal statt. Sie zeigt Ideen und Projekte für ein anderes Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstumsimperativen und Profitstreben. Genossenschaften und Kollektive, Solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten, Ressourcenpools und Open Source, Wohnprojekte und Kommunen, Food-Sharing und Repair Cafés – Beispiele für die Vielfalt an kreativen und konstruktiven Alternativen zu grenzenlosem Wachstum und Ressourcenausbeutung gibt es viele in Berlin und Brandenburg. Die VeranstalterInnen organisieren Touren, Workshops und Vorträge zu diesen Themen. Das gesamte Programm gibt es unter https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/. Wir bedanken uns für die tolle Organisation!


4. - 6. August: HelferInnen-Wochenende

Bauen, Gärtnern und Ernten
 
Bauvorhaben an diesem Wochenende sind: 
Abschlußarbeiten am Strohballenhaus: Lehmputz, Fußboden, Innenwände
Sanierung der restlichen Lehmfächer an der Scheune
 
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Wer lieber gärtnert findet auch schöne Aufgaben:
Bestellung von Beeten mit Herbst/Wintersaaten
Anlegen einer Wildhecke
 
Und es wird sicherlich etwas zum konservieren geben.
Außerdem werden wir alle Hunger haben und freuen uns, wenn uns jemand bekocht
Werkzeuge, Handschuhe und sogar Arbeitskleidung haben wir da, vielleicht nicht in allen Größen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung für die Akademie! Bitte sagt Bescheid, von wann bis wann ihr kommen könnt, auch, damit wir genug leckeres Essen vor Ort haben.
Es wird auch Zeit sein, um zusammen zum nahen See zu radeln!

Sonntag, 12. August: Offenes Atelier

Auf den Boden kommen

Am Sonntag, den 12. August von 14-18 Uhr lassen die drei temporären Reckenthiner KünstlerInnen sich in die Ateliers schauen. Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger laden zu einem Austausch ein über ihre künstlerische Arbeit und über Verbindungen von Kunst und Ökologie.
Thema des diesjährigen Aufenthalts ist ‚Boden’: Die äußere Erdschicht unseres Planeten wird versiegelt, sie wird geschädigt durch Erosion und verdichtet durch industrielle Landwirtschaft. Boden verliert das Speichervermögen, die Filterfunktion, die Lebensvielfalt. Das ist der Boden, von dem wir leben.
Die eingeladenen Kunstschaffenden arbeiten einen Monat lang in der Akademie für Suffizienz zu diesem Thema. Anlässlich des Offenen Ateliers teilen sie ihre Eindrücke vom Leben auf dem Land und zeigen erste Arbeitsstände. Skizzen, Modelle, Fotos, Videomaterial – in Fragmenten und Gesprächen offenbaren sich die künstlerischen Prozesse. So bekommen Besucher auch interessante Abwege und verworfene Ideen zu sehen. Nicht das Endprodukt steht hier im Mittelpunkt, sondern die Schritte dorthin. Die fertigen Arbeiten sind ab 24. August im Projektraum Group Global 3000 in Berlin zu sehen. Genaue Informationen zur Ausstellung unter https://groupglobal3000.de/de/der-boden-von-dem-wir-leben/

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 Fotos: Irene Hoppenberg, Kirsten Wechslberger


20. - 23. Juni: Schreibklausur

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation von Wirtschaft

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten? Vieles weist auf die Notwendigkeit einer Transformation der Wirtschaft, aber wenig geschieht.

Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.

Von Mittwoch, 20. bis Samstag, 23. Juni ist die Akademie offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Beiträge werden selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!

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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie VÖÖ statt.

Ein zusätzlicher Herbst-Termin ist für Mittwoch, 29. August bis Samstag, 1. September geplant.

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


14. - 16. Juli - Sommerfest
Wie jedes Jahr war auch dieses Sommerfest wunderbar, mit Highlights und ruhigen Momenten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Dann feiern wir auch 10 Jahre Reckenthin! Die Einladung ergeht rechtzeitig, so dass ihr euch auf jeden Fall frei nehmen könnt!
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 Auf ein Wiedersehen im Sommer 2018!

Anbau und Verarbeitung

Trotz Trockenheit gedeiht der Garten

Dieses Jahr gab es keine Probleme mit der Obstblüte, Bienen und Hummeln waren sehr aktiv, es hat nicht mehr gefroren. Die Obsternte hat voll für den Ausfall im letzten Jahr entschädigt und es gibt schon viele konservierte Kompotte und Marmeladen. Auch im Gemüsegarten wachsen die Pflanzen gut, obwohl wir max. einmal die Woche wässern können. Insbesondere die Tomaten sehen vielversprechend aus! Das einzig gute an der Trockenheit ist, dass auch das Beikraut nicht wächst und es kaum Überwucherung durch Quecke und Ackerwinde gibt.

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Unsere Küche zur Verarbeitung von Ernten steht kurz vor der Fertigstellung. Dann kann dort unabhängig von der Gemeinschaftsküche gearbeitet werden, was schon aus hygienischen Gründen geboten ist. Zur Inbetriebnahme wird  natürlich eingeladen!


23. & 24. Juni - Solare Dörren bauen beim Move Utopia

Zusammen!Treffen! – Das Festival Move Utopia steht für eine Welt nach Bedürfnissen und Fähigkeiten

Wir organisieren auf dem Festival eine DIY-Aktion und bauen mit euch transportable solare Dörren, mit denen man gerettetes/gesammeltes Obst trocknen kann oder auch Kräuter oder Tomaten. Material bringen wir mit, Werkzeug auch, aber mit ein paar mehr Schraubendrehern und Fuchsschwänzen geht es schneller. Dazu gibts Infos zu ökologischer Ökonomik: eingebettete Wirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Suffizienz. Wir sind In der Wandel-Werkstatt, die Einführung ist am Freitag von 16-18 Uhr, der Bau-Workshop am Samstag ganztägig.

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Wie passen politischer Widerstand, Kontaktmeditation, Herrschaftskritik und Kräuterwanderungen zusammen? Das könnt ihr beim MOVE UTOPIA  herausfinden, vom 21.-25.6. Das Festival vereint viele verschiedene Bewegungen, dass dabei Widersprüche und Irritationen entstehen ist erwünscht. Dabei soll Dialog in Gang kommen und Perspektiven erweitert werden – denn Wandel braucht viele Wege und Respekt vor Menschen, die einen anderen Weg gehen. Mehr Info unter move-utopia.de.


23. 7. - 23. 8. KünstlerInnenprogramm 2018

Kunstschaffende entwickeln Arbeiten zum Thema Boden

Auch in diesem Sommer findet unser KünstlerInnenprogramm statt. Dieses Mal ist das gemeinsame Thema des Arbeitsaufenthaltes: Boden. Auf die Ausschreibung ist eine Reihe Bewerbungen eingegangen. Teilnehmende KünstlerInnen in diesem Jahr sind Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger.

Kirsten Wechslberger kreiert seit 2014 Installationen/Skulpturen aus Bioplastik und Sand. Die Skulpturen/Installationen zerfallen nach einigen Wochen oder Monaten wieder zu Erde. Die Geschwindigkeit der Zersetzung kommt auf das Wetter und die Lage der Skulpturen an. Nicht nur die Materialien sondern auch die Botschaften der Arbeiten sind von ökologischen Themen geprägt. Die Arbeiten wollen dazu beitragen, dass die zukünftigen BewohnerInnen dieser Erde ein gesundes Ecosystem erben. Sie machen darauf aufmerksam, dass wir nur ein kleiner Teil des Ecosystems sind und das andere Lebewesen wichtig sind für ein gesundes Ecosystem. Der weitsichtige und rücksichtsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist notwendig für das gemeinsame Überleben.
Während des Aufenthalts wird Kirsten 12 der Milliarden Lebewesen, die in einem Kubikmeter Erde leben, als Bioplastik- und Sand-Installation darstellen. Die Arbeit macht sichtbar, wieviel Leben in der Erde steckt.
Weitere Informationen zur Künstlerin unter kirstenwechslberger.com

Matthias Fritsch lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Film, Bildende Kunst und kuratorische Studien am Bard College, Center for Curatorial Studies and Art in Contemporary Culture im Staat New York. Er ist der Autor zahlreicher Kurz- und Langflme sowie Medieninstallationen. Fritsch glaubt an freien Zugang zu Kunst, Kultur und Ideen und ist wahrscheinlich am meisten als Ausgangspunkt für das frühe Internet-Video-Mem "Technoviking" bekannt. Sein aktueller Dokumentarflm "Die Geschichte des Technoviking" erzielte im Netz bislang über eine Million Klicks.
Während der Residenz wird er im Haushalt nutzbare Werkzeuge entwickeln. Sie sind für den Alltag in Ecopolis, einer Stadt, in der Stoffkreisläufe geschlossen sind und genug Platz für die Weiterentwicklung nichtmenschlichen Lebens gelassen wird. Die Baupläne dieser Werkzeuge werden open source zugänglich gemacht.
Weitere Infos auf der Webseite subrealic.net

Irene Hoppenberg beteiligt sich seit vielen Jahren an Projekten und Symposien mit den Themen Natur und Umwelt. Meistens finden diese in einem ländlichen Umfeld statt. Oft handelt es sich um Land Art, wobei dann ausschließlich natürliche, oder recycelte Materialien verwendet werden. Es wird außerdem sehr darauf geachtet, dass die Umwelt durch den Eingriff keinen Schaden nimmt. Dabei geht es ihr darum, für verschiedene Umweltthemen und Probleme zu sensibilisieren.
Für ihre Arbeiten bevorzugt sie generell umweltfreundliche, natürliche und recycelte Materialien. Beim Aufenthalt in der Akademie für Suffizienz in Reckenthin wird sie sich weiter dem Thema Kartoffel widmen und in verschiedenen Formaten arbeiten, performativ, konzeptuell und dreidimensional.
Mehr Informationen unter irenehoppenberg.de

Das Programm findet in Kooperation mit Group Global 3000 und Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien statt.


5. & 6. Mai - Offene Ateliers 2018

Atelierstandorte, Werkstätten und Kulturlabore in der Prignitz laden ein!

Dieses Jahr nehmen wir an den Offenen Ateliers teil, die jedes Jahr in ganz Brandenburg stattfinden. Zusammen mit anderen Kreativorten in der Prignitz entsteht ein Programm, das ein breites Spektrum an Medien und Formaten abdeckt und einen guten Einblick gibt in die sehr heterogene Szene der Kreativen.

Von 11-18 Uhr können in der Akademie eine Foto-Ausstellung, eine Installation und eine Auswahl an Video-Arbeiten besichtugt werden. Die KünstlerInnen sind anwesend und geben gerne Auskunft über ihre Arbeit.

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Außerdem bieten wir Führungen über das Gelände an. Besichtigt werden kann u.a. ein Lehm-Strohhaus in selbsttragender Bauweise, ein Trockentoiletten-System und verschiedene Formen des angewandten Upcyclings. Der Instandsetzung der drei Gebäude und die Gestaltung der Außenflächen basiert auf Gebrauchtmaterial, das in überraschender Weise eingesetzt und kombiniert wird.

Weitere Informationen über alle teilnehmenden Standorte, die Kunstschaffenden und das gesamte Programm gibt es unter www.offene-ateliers-prignitz.de. Eine kleine Karte, die bei der Routenplanung hilft, kann hier heruntergeladen werden.


Sonntag, 29. April - Workshop Gemüse räuchern

Inbetriebnahme unseres alten Räucherofens

Ein unwiderstehlicher Geschmack, der auch langjährige FleischverächterInnen in Versuchung bringen kann: Raucharomen. Kein Wunder, dass diese leckere Form der Veredelung und Haltbarmachung zunehmend auch auf andere Lebensmittel als Schinken und Wurst angewendet wird.
In der Akademie für Suffizienz existiert noch ein alter Räucherofen, wie er früher benutzt wurde, um Produkte aus eigener Schlachtung haltbar zu machen. Er ist auf dem Dachboden ‚versteckt’, weil dort der Rauch unmittelbar in den Schornstein gelenkt werden kann.

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Uns ist er darum lange nicht so recht in den Blick geraten. Aber jetzt ist es soweit: Wir werden den Räucherofen in Betrieb nehmen und damit experimentieren: Wir wollen Gemüse räuchern! Dabei geht es uns nicht um Haltbarmachung, sondern um eine Möglichkeit, die leckeren Raucharomen mit dem Gemüse in vegane Gerichte und Produkte zu bringen.

Der Workshop beginnt um 12 Uhr und dauert bis wir fertig sind...

 


Arbeitsaufenthalte für KünstlerInnen

Open Call "Der Boden, von dem wir leben"

Zusammen mit Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien und Group Global 3000 laden wir KünstlerInnen aller Disziplinen zu Arbeitsaufenthalten im Zeitraum 23. Juli – 23. August. Im Anschluss findet vom 24.8. – 19.10. eine Gruppenausstellung im Projektraum Group Global 3000 in Berlin statt.

Residenz und Ausstellung thematisieren den Boden als Lebensraum und als Subjekt menschlicher Eingriffe. Die äußere Erdschicht unseres Planeten wird versiegelt von Asphalt und Beton, der Humus wird durch industrielle Landwirtschaft abgeschwemmt. Boden verliert das Wasserhaltevermögen, die Filterfunktion, die Lebensvielfalt. Mögliche Werke sind u.a. Objekt, Photo, Video, Installation, Sound, Performance, Bild.

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Reisekosten müssen von den TeilnehmerInnen getragen werden. Wir möchten nicht zu klimabezogenen Problemen von Flugreisen beitragen. Deswegen bevorzugen wir Bewerbungen aus Regionen, von wo aus mit dem Zug angereist werden kann. Wir unterstützen bei Bedarf die Bewerbung um Reisestipendien. Die Arbeitsaufenthalte liegen im Zeitraum 23. Juli - 23. August.

Die Ausschreibung zum Herunterladen findet sich hier.

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27. Januar 2017 - Verkostung

Am Freitag, den 27. Januar um 19 Uhr laden wir zu einer Verkostung der Produkte aus der Akademie von 2016 ein: Neben vielen anderen Aktivitäten entstanden wieder Kompotte, Gemüsekonserven, Fruchtaufstriche und Obstweine. Auch bieten wir frische vegane Aufstriche an. Neben Essen und plaudern würden wir gerne mit euch über den Stand der Entwicklung und über die Projekte der Akademie 2017 sprechen. Willkommen sind alle an Kulinarik, Suffizienz, Kleinlandwirtschaft, Regionalwirtschaft oder Wachstumskritik interessierte Menschen.

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Ort ist das Home Office in der Kaskelstr. 17, 10317 Berlin, S-Bahn Nöldnerplatz oder kl. Fußweg vom S-Bahn Ring (Ostkreuz oder Frankfurter Allee).


Winterarbeiten - Brennholz machen

Wo gesägt wird, entstehen Komposttoiletten-Späne

Wir haben in Berlin einiges Holz aus einem Abriss gerettet. Die riesigen Balken ließen sich nur mit der Kettensäge zerkleinern. Mehr Spass hat das Hacken gemacht. Leider ist, was draussen nach einem großen Berg aussieht, trotzdem schnell verheizt...

Johann Kettensge   Mara Axt

Sogar die Sägespäne können noch genutzt werden, als Einstreu für die Komposttoilette.


Arbeitsaufenthalte für KünstlerInnen

Die Akademie für Suffizienz in Reckenthin / Prignitz bietet gemeinsam mit Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien und Group Global 3000 Arbeitsaufenthalte in Nachhaltigkeit und Ökonomie für KünstlerInnen aller Disziplinen für bis zu einem Monat Dauer.

Das Angebot richtet sich an KünstlerInnen, die im Feld von Nachhaltigkeit und Wirtschaft arbeiten. Das Angebot umfasst Übernachtung, Verpflegung und Arbeitsraum in der Akademie für Suffizienz in ländlicher Umgebung. Ein einfaches Atelier, Werkstätten und Werkzeuge stehen zur Verfügung, ebenso einige Materialien für die künstlerische Arbeit. Nach der Atelierphase präsentieren die teilnehmenden KünstlerInnen ihre Arbeiten in einer Gruppenausstellung in dem Projektraum Group Global 3000 in Berlin. Wir als Anbieter erwarten als Ergebnis ein Werk, das dieses Feld thematisiert und ausgestellt werden kann. Möglich sind u.a. Objekt, Photo, Video, Installation, Sound, Performance, Bild.

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Reisekosten müssen von den TeilnehmerInnen getragen werden. Wir möchten nicht zu klimabezogenen Problemen von Flugreisen beitragen. Deswegen bevorzugen wir Bewerbungen aus Regionen, von wo aus mit dem Zug angereist werden kann. Wir unterstützen bei Bedarf die Bewerbung um Reisestipendien. Das Programm findet im Juni / Juli statt.

Die Ausschreibung zum Herunterladen findet sich hier.


7. Dezember: Verkostung

Auch dieses Jahr haben wir in der Akademie allerlei Leckeres für den Winter konserviert

Am Donnerstag, den 7.12. ab 19 Uhr laden wir FreundInnen, NutzerInnen und Interessierte ein, die diesjährigen Ernten zu verkosten. Neu im Programm sind diesmal eingelegte Riesenboviste, Brombeerwein und Kürbis mit Schokolade. Außerdem möchten wir mit Euch über Ideen für das Programm in 2018 sprechen.

Wir freuen uns auf Euch! Die Verkostung findet im Berlin Büro der Akademie statt, in der Kaskelstr. 17 in 10317 Berlin (S-Bahnhof Nöldnerplatz).

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Tour bei der 3. Wandelwoche am 10. September

Zu Fuß, mit dem Rad oder den Öffentlichen zu Projekten des Wandels in Berlin-Brandenburg.

Die Wandelwoche besteht aus Touren und Exkursionen – zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln – also möglichst postfossil. Sie führt zu Betrieben und Projekten in der Region, die Ideen und Ansätze für ein gutes Leben für alle und ein anderes Wirtschaften ausprobieren und weitertragen, statt in der Rhetorik der Krise zu verharren. Damit wollen die Veranstalter die Vielfalt existierender und funktionierender Alternativen in den jeweiligen Regionen für ein breites Publikum sichtbar und erlebbar machen und einen ansprechenden, leicht zugänglichen und motivierenden Raum des kollektiven Umdenkens und Handelns schaffen.

Wir haben auch 2017 wieder eine Tour angeboten. Unter dem Motto 'Ansätze ökologischen Wirtschaftens erleben' konnten Gäste am 10.9. von 12-16 die Akademie für Suffizienz besuchen und einen Einblick nehmen in die Themen Ökologische Ökonomie, Wachstumskritik, ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech und Anbau und Verarbeitung von Nahrungsmitteln.

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Bei einer Führung über das Gelände wurden diese Themen anhand von Beispielen anschaulich und es entstand ein lebhafter Austausch zwischen allen Anwesenden. Nachdem wir uns bei einer Mahlzeit aus dem Garten gestärkt haben, wurden die Grundprinzipien der Obstweinherstellung erläutert und gemeinsam Hagebuttenwein angesetzt. Es war ein schöner Nachmittag, der uns allen Spaß gemacht hat!

Weitere Infos zur Wandelwoche unter www.bbb.wandelwoche.org.

 
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